Planst du gerade deinen nächsten Urlaub und fragst dich, ob dein Auto mit einer Dachbox zum „Spritfresser“ wird oder wie schnell du eigentlich auf der Autobahn fahren darfst? Rund um das Thema Dachboxen und Dachträgersysteme halten sich hartnäckige Mythen.

Damit du sicher und entspannt an dein Ziel kommst, räumen wir bei Up&Drive mit den 5 häufigsten Irrtümern auf.


Mythos 1: „Ich kann die Dachbox so vollpacken, wie ich will.“

Die Realität: Leider nein. Hier spielen drei Werte eine entscheidende Rolle:

  1. Die maximale Dachlast deines Autos: Diese findest du in der Bedienungsanleitung deines Fahrzeugs (oft zwischen 50 kg und 100 kg).

  2. Die Tragfähigkeit der Dachträger: Auch das Trägersystem hat ein Limit.

  3. Die Zuladung der Dachbox selbst: Meist liegt diese bei 50 kg bis 75 kg.

Wichtig: Das Eigengewicht der Box und der Träger muss von der maximalen Dachlast abgezogen werden! Schwere Gegenstände gehören zudem immer in den Kofferraum, leichte Sachen (wie Skikleidung oder Schlafsäcke) in die Box.

Mythos 2: „Mit einer Dachbox gibt es kein Tempolimit.“

Die Realität: Gesetzlich gibt es in Deutschland tatsächlich keine spezielle Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos mit Dachbox. Allerdings geben die Hersteller (wie Thule) fast immer eine Empfehlung von maximal 130 km/h ab.

Warum? Ab einer gewissen Geschwindigkeit wirken enorme physikalische Kräfte auf die Halterungen. Zudem verändert sich das Bremsverhalten und die Seitenwindanfälligkeit deines Autos massiv. Wer schneller fährt, riskiert im Schadensfall zudem seinen Versicherungsschutz.

Mythos 3: „Der Spritverbrauch steigt kaum spürbar an.“

Die Realität: Eine Dachbox verändert die Aerodynamik deines Fahrzeugs erheblich. Je nach Modell, Fahrweise und Geschwindigkeit musst du mit einem Mehrverbrauch von 10 % bis zu 30 % rechnen.

Tipp vom Profi: Montiere die Dachbox erst kurz vor der Reise und nimm sie nach dem Urlaub sofort wieder ab. Auch ungenutzte Dachträger verursachen unnötigen Luftwiderstand und Windgeräusche.

Mythos 4: „Jede Dachbox passt auf jedes Auto.“

Die Realität: Während die Dachboxen selbst meist universell sind, gilt das nicht für die Dachträger. Je nachdem, ob dein Auto eine offene Reling, eine integrierte Reling oder Fixpunkte hat, benötigst du ein exakt passendes Fußsatz-System.

Wir bei Up&Drive helfen dir dabei, genau die richtige Kombination für dein Fahrzeugmodell zu finden – egal ob zur Miete oder zum Kauf.

Mythos 5: „Dachboxen sind zu 100 % wasserdicht.“

Die Realität: Hochwertige Markenboxen sind extrem witterungsbeständig, aber bauartbedingt zu etwa 98 % wasserdicht. Bei extremem Starkregen und gleichzeitig hoher Geschwindigkeit kann durch den hohen Luftdruck feiner Sprühnebel durch die Dichtung dringen.

Unser Rat: Packe empfindliche Textilien oder Elektronik zusätzlich in wasserfeste Taschen oder Plastikbeutel, um auf Nummer sicher zu gehen.


Fazit: Sicher fahren, entspannt ankommen

Eine Dachbox ist die perfekte Lösung für Platzprobleme im Urlaub – vorausgesetzt, man kennt die Fakten. Wenn du die maximale Dachlast beachtest und dein Tempo moderat hältst, steht einer sicheren Fahrt nichts im Weg.

Du bist unsicher, welches System auf dein Auto passt? Komm bei uns in Pulheim vorbei! Wir beraten dich nicht nur, sondern übernehmen bei einer Miete auch die komplette Montage, damit du garantiert sicher startest.

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